SV Empor Berlin Der Kiezclub

Pokal: Empor unterliegt Lichtenberg 47 knapp

7. September 2019
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F: Räppold

Der SV Empor Berlin musste sich am Samstagnachmittag dem Regionalligisten Lichtenberg 47 mit 0:1 geschlagen geben. 

 

SV Empor Berlin : Reimann - Ruhberg (68. Orlob), Schröder, Wenger - Moerer, Paeschke, Schikora, Brenneisen, Hübner - Dietrich (60. Pilarski), Egas-Sanchez (75. Mielke)

 

SV Lichtenberg 47: Pflug - Ohlow, Schmidt, Sinan - Owczarek, Hollwitz, Gawe, Fiegen (46. Hentschel), Eifler - Brechler (82. Künne), Jahn (46. Griesbach)

 

Tor: 0:1 Griesbach (73.)

 

Der SV Empor Berlin versteckte sich gegen den klassenhöheren Gegner nicht, versuchte von Beginn an schnell nach vorne zu spielen und hatte durch Egas-Sanchez nach nur wenigen Minuten die erste "Chance" der Partie. Der Angreifer traf den Ball nicht richtig und stellte Torhüter Pflug somit vor keine Probleme. In der Folge übernahm der Gast aus Lichtenberg die Spielkontrolle, ohne dabei aber wirklich gefährlich zu werden. Nach rund 40 Minuten boten sich dem Regionalligisten die größten Möglichkeiten der ersten Partie. Zunächst rauschte eine Direktabnahme von Brechler knapp am linken Pfosten vorbei, wenige Minuten später setzte Eifler einen Kopfball wenige Zentimeter neben das Tor des Berlin-Ligisten. Auf der anderen Seite verhinderte Pflug mit einer Glanztat den Rückstand bei einem direkt getretenen Freistoß von Brenneisen - so ging es torlos in die Pause.

 

Der zweite Durchgang begann mit einem Aufreger. Nach einer flachen Hereingabe von Brenneisen bekam Sinan den Ball an die Hand. Empor reklamierte lautstark, doch Schiedsrichter Hannes Stein ließ weiterspielen. Auch im zweiten Durchgang stand die Defensive der Heimmannschaft und lies wenig zu. Bis zur 73. Minute. Die Abstimmung in der Hintermannschaft der Hausherren passte nicht, Torhüter Reimann kam nach einem tiefen Ball aus seinem Tor gestürmt. Der eingewechselte Griesbach hob den Ball über den herauslaufenden Reimann und traf zur vielumjubelten Führung für den Favoriten. Empor steckte nicht auf und setzte alles daran, um den nicht unverdienten Ausgleich zu erzielen. Zunächst scheiterte Peschke mit einem Fernschuss an Torhüter Pflug, kurz vor dem Ende konnte Brenneisen den Ball aus kurzer Distanz nicht auf das Tor der 47er bringen. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Nach großem Kampf unterliegt der SV Empor Berlin dem Regionalligisten Lichtenberg 47 mit 0:1. Glückwunsch an die Gäste zum Erreichen der nächsten Pokalrunde. Für Empor endet das Abenteuer Pokal in der zweiten Runde.

 

Für die Mannschaft von Nils Kohlschmidt geht es nächste Woche in der Berlin-Liga weiter. Dann gastiert der SV Empor Berlin beim BSV Eintracht Mahlsdorf. Anstoß ist am Sonntag um 14:15 Uhr Am Rosenhag.