SV Empor Berlin Der Kiezclub

Wochenendrückblick der U18-Junioren - 02.07.2017

3. Juli 2017
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U18-Junioren Meisterschaften – Landesliga, Relegation zur Verbandsliga, 02.07.2017

SV Empor Berlin ll vs. FC Stern Marienfelde   0:2 (0:1)

Im wirklich letzten Spiel der Saison ging es für unsere U18-Junioren um alles oder nichts. Denn dieses Spiel war kein gewöhnliches für unsere zweite Mannschaft, sondern wir spielten um den Aufstieg in die Verbandsliga gegen den FC Stern Marienfelde.

Und die Anfangsphase verlief sehr holprig. Unsere Jungs kamen kaum ins Spiel hinein, weil sie sehr früh von der Gastmannschaft unter Druck gesetzt wurden. Dadurch hatten wir kaum Anspielstationen und es unterliefen uns sehr viel Fehler im Aufbauspiel. Aus diesen Fehlern heraus versuchte Marienfelde schnell umzuschalten. Dies gelang ihnen einige Male sehr gut, wir konnten jedoch immer noch einen Fuß davor bringen. Generell blieb Marienfelde eigentlich nur durch Standards, lange Bälle und ihr schnelles Umschaltspiel gefährlich. Unsere U18-Junioren setzten hingegen auf Kombinationsfußball, ließen jedoch die Zweikampfhärte vermissen. Wenn wir uns einmal schnell durchkombiniert hatten, fehlte der letzte präzise Pass in den Strafraum. Durch einen Ballverlust im Mittelfeld entstand dann auch der Gegentreffer zum 0:1. Nach einem Angriff über die rechte Seite schlug ein Marienfelder eine Flanke auf die Höhe des 5-Meter Raumes und der gegnerische Stürmer netzte den Ball, aufgrund eines Kommunikationsfehlers zwischen Torwart und Abwehrspieler, ins leere Tor ein. Bis zur Halbzeit blieben wir am Drücker und erarbeiteten uns einige gute Chancen. Als unser Spieler frei vor dem Gäste-Torwart stand, verhinderte der Pfosten den Ausgleichstreffer. Marienfelde fokussierte sich ab jetzt nur noch auf die Defensivarbeit. Mit dem unglücklichen 0:1 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff blieben die Spielanlagen weiter unverändert, Marienfelde mit langen Bällen und wir mit flachem Passspiel. Da wir hinten lagen, investierten wir noch mehr als in der ersten Halbzeit. Dadurch entstanden natürlich noch mehr Räume für das Konterspiel der Gäste. Wir übernahmen jetzt die Kontrolle vom Spiel und waren klar am Drücker. Klar verbessert im Passspiel, Zweikampfverhalten und in der Laufbereitschaft. Wir erspielten uns erneut gute Möglichkeiten, um das Spiel doch noch zu kippen. Nach einem Schuss von der halbrechten Seite brachte jedoch der gegnerische Keeper seine Fingerspitzen an den Ball, welcher sonst gesessen hätte. Nach einem Freistoß und einer Direktabnahme stand dann auch noch die Latte im Weg. Dennoch hatten wir den klaren Willen, den Ausgleichstreffer zu erzielen, welcher mehr als verdient gewesen wäre. In der Schlussphase agierten wir auch mit langen Bällen, welches aufgrund der körperlichen Überlegenheit der Gäste nicht ganz nachvollziehbar war. Wir erarbeiten uns zwar noch die ein oder andere Möglichkeit, hatten aber keine zwingende Chance mehr. Die Gäste schossen die Bälle, wie in der ganzen zweiten Halbzeit, nur noch hinten raus und versuchten, die Zeit von der Uhr zu spielen. In der 88. Minute war die Niederlage dann besiegelt. Nach einer Freistoßflanke köpfte erneut ein Spieler der Gäste den Ball ins Tor, welcher die Latte noch passierte.

Im Endeffekt steht so eine bittere und unverdiente Niederlage zu Buche. Wir hätten es auf jeden Fall verdient gehabt, in dem Spiel mindestens einen Treffer zu erzielen und uns ins Elfmeterschießen zu retten, wenn nicht sogar mehr. Vielleicht hat uns insgesamt das Quäntchen Glück und eine bessere Chancenverwertung gefehlt.