SV Empor Berlin Der Kiezclub

Trauer um Sascha Barabasch

8. August 2018
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Der SV Empor Berlin ist tief betroffen vom Tod des Spielers Sascha Barabasch. Vorstand, Spieler und Mitglieder des Vereins sind auch angesichts der Todesumstände fassungslos und traurig. Der Spieler der Ü40 starb am 1. August im Alter von nur 42 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls, den er mehrere Tage zuvor im Jahn-Sportpark nach dem Training seiner Mannschaft erlitten hatte. Trotz Notfallrettung und anschließender intensiver, tagelanger medizinischer Betreuung, konnten die Ärzte das Leben von Sascha Barabasch jedoch nicht mehr retten. 
Für seine Mitspieler, alle Sportkameraden bei Empor und viele Fußballer in anderen Vereine ist sein Tod ein unfassbares Ereignis. Er war nicht nur als Mensch und Kumpel beliebt, sondern vielen auch als großartiger Fußballer bestens bekannt. Seine Fußballlaufbahn hat Sascha Barabasch beim ASG Vorwärts Berlin begonnen, über das Trainingszentrum Prenzlauer Berg kam er dann als Jugendlicher zum 1.FC Union Berlin, wo er die weiteren Nachwuchsmannschaften durchlaufen hat. Zur großen Karriere als Profi hätte es fast gereicht, zumindest durfte er daran schnuppern, als er von Jürgen Röber während seiner Zeit als Trainer des VfB Stuttgart zum Probetraining eingeladen wurde – es fehlte letztlich nicht viel, und der Traum wäre wahr geworden. Für die Füchse Berlin Reinickendorf spielte er schließlich sowohl in der Regional- als auch in der Oberliga. Als er dann wieder als Fußballer in seinen heimischen Prenzlauer Berg zurück kam, war es ihm mit seinen vielen Toren vor allem zu verdanken, dass Empor in die Landesliga aufsteigen und sich darin auch halten konnte – in den Jahren bevor der Aufstieg in die Berlin-Liga glückte. 
Denjenigen im Verein, die Sascha Barabasch kannten, wird er auch als großartiger Mensch in Erinnerung bleiben. Entsetzlich traurig ist jedoch, dass er durch seinen tragischen Tod jetzt auch ganz vielen anderen, auch Fremden, im Gedächtnis bleiben wird, weil er mit seinen 42 Jahren viel zu jung und auch noch in Folge dramatischer Umstände gestorben ist. Er hätte ein anderes, würdigeres Andenken als Mensch und Sportler verdient gehabt. Sein Tod ist für den SV Empor in jeder Hinsicht ein tragischer Verlust. Wir vom Verein verneigen uns vor unserem verstorbenen Freund und Sportkameraden Sascha Barabasch.